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Totaler Irrsinn der deutschen Physiotherapie, Teil 1

>> Aktueller Beitrag vom NDR (haben wohl bei mir abgeschrieben, denn mein Beitrag zu dieser Thematik steht schon seit über 1 Jahr hier).

In der deutschen Physiotherapie liegt soviel im Argen, dass ich es als einen "totalen Irrsinn" bezeichnen möchte. Ein an sich interessanter und wertvoller Beruf verliert immer mehr an Bedeutung und die Branche steht am Abgrund. Die Versorgung der Bevölkerung mit Physiotherapie ist bereits stark gefährdet. Immer mehr Patienten müssen immer länger suchen, bis Sie einen Physiotherapeuten, der sie behandelt, gefunden haben. Viele Praxen machen nur noch wenig bis gar keine Hausbesuche mehr. Am 10.2.2016 hielt der CDU-Bundestagsabgeordnete und Physiotherapeut mit eigener Praxis, Dr. Roy Kühne einen Vortrag in der Zentrale der Dt. Apotheker- und Arztbank Düsseldorf, zu dem die CDU-Bundestagsabgeordnete Sylvia Pantel eingeladen hatte. Diesen Vortrag nehme ich zum Anlass, den komplexen Irrsinn in der Physiotherapie einmal zusammenzufassen:

Hochwertige Leistungen / Geringe Vergütung 
Das Thema Geld brennt den meisten PhysiotherapeutInnen unter den Nägeln. Viele PhysiotherapeutInnen mussten für Ihre Ausbildung Schulgeld zahlen. Die wenigen, die das Glück hatten, an einer öffentlich finanzierten Schule (z.B. am Universitätsklinikum der Uni Düsseldorf) Ihren Beruf zu erlernen, brauchten das nicht. Nach 3 Jahren Vollzeit-Schule mit mindestens 2.900 Stunden Theorie und mindestens 1.600 Stunden Praxis, legt man sein Examen ab und kann sich fortan PhysiotherapeutIn nennen und als solche auch arbeiten. Hat man 3 Jahre lang Schulgeld bezahlt (nach Angaben von Physio-Deutschland bis zu €15.000.-), erwartet einen nun nicht etwa die finanzielle Erlösung, sondern eher das finanzielle Desaster, denn Physiotherapeuten insbesondere in den niedergelassenen Praxen verdienen so lausig wenig, dass es einem übel werden kann. In dem Vortrag von Dr. Kühne haben sich dann auch junge KollegInnen gemeldet, die angaben nur noch mit einem Nebenjob "über die Runden zu kommen", von moderner Familienplanung gar nicht zu sprechen. Private Physiotherapieschulen geben die Verdienstmöglichkeiten oft viel höher an, als die hier zitierte Statistik (weil man sonst wohl keine Schüler mehr bekäme, denn wer will schon einen Beruf erlernen, dessen Verdienstaussichten nicht gerade "rosig" aussehen). Nach Physio-Deutschland liegt der Durchschnitts-Bruttoverdienst von Vollzeitangestellten zwischen €1.750.- und €2.500.- (Quelle: Ausgabe 1/2016, Fachzeitschrift "zur Sache Physiotherapie").
Warum verdienen Physiotherapeuten nun so wenig? Das liegt im Wesentlichen daran, dass die gesetzlichen Krankenkassen die Leistungen in der Physiotherapie aufgrund der sogenannten Grundlohnsummenbindung* jährlich nur um ca. 3% erhöhen müssen (verteilt auf alle Heilmittel). Das führt dann zu jährlichen Erhöhungen, die bei einzelnen Heilmitteln z.B. die klassische Krankengymnastik oft nur im Cent-Bereich liegen! Wohlgemerkt betrifft das nur die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen, doch über diese werden die meisten Leistungen in der Physiotherapie abgerechnet. Leistungen gegenüber Privatversicherten liegen im Schnitt 1,5 bis 2,5-fach über den Sätzen für gesetzlich Versicherte, sind umfangreicher (oft mit mehreren Heilmitteln auf der Verordnung wie z.B. Krankengymnastik, Manuelle Therapie und Wärmetherapie) und entsprechen den tatsächlichen Kostensteigerungen in der Branche sowie den Leistungen, die ein Patient für eine effiziente und schnelle Genesung braucht. Aber nur die allerwenigsten Physiotherapeuten haben ausschliesslich nur Privatpatienten. Viele Privatversicherer kürzen mittlerweile zudem hemmungslos angeblich überteuerte Rechnungen. Zu diesem Thema gibt es deshalb viele Rechtsstreits.
Fiele die Grundlohnsummenbindung, dann könnten die Preise durch die Vertreter der Berufsverbände mit einer ganz anderen, stärkeren Haltung verhandelt werden, als es bis jetzt üblich war und im Falle einer Nicht-Einigung könnte zeitnah ein Schlichter eingeschaltet werden. Die finanzielle Lücke, die sich in den Jahren insbesondere bei den in Praxen tätigen Physiotherapeuten nun aufgetan hat, ist auch längst keine Lücke mehr, sondern ein Abgrund! Deshalb fordert der Berufsverband Physio-Deutschland nun eine um 38,7 % erhöhte Vergütung für Physiotherapeuten. Das mutet utopisch und nicht umsetzbar an. 
Zwar haben sich neue Verdienstmöglichkeiten im Selbstzahler-Sektor entwickelt, aber dieser Markt ist hart umkämpft und dürfte nur einen einstelligen Prozentanteil am Gesamtumsatz ausmachen. Die Leute gehen z.B. für eine Entspannungsmassage eher in einen der unzähligen thailändischen oder chinesischen Massagesalons, als zu einem deutschen Physiotherapeuten, wo sie zwar fachkundiger entspannt werden aber auch wesentlich mehr bezahlen müssen. Ein Beispiel: in Düsseldorf ist der übliche Preis für eine Stunde bei der Thailänderin um die €40.-, in Hilden - gleich um die Ecke - bekommt man sogar zwei Stunden Entspannungsmassage für sagenhafte €45.- Mit diesen Dumpingpreisen kann kein Physiotherapeut mithalten, ausser wenn er gerade nichts zu tun hat und die Leistungen selbst erbringt. Der Chef des Hildener Salons verdient sich unterdessen eine goldene Nase, denn dort werden Dumpinglöhne knapp über der Mindestlohngrenze gezahlt oder man arbeitet mit freien MitarbeiterInnen (alles ThailänderInnen aus dem Umland wie Essen, Duisburg, Düsseldorf oder Köln, die Ihre Fahrtkosten selber zahlen). Dass insbesondere in einigen chinesischen - sogenannten - Gesundheitszentren verdeckt oder offenkundig heilpraktische Methoden aus der TCM zur Anwendung kommen, ohne dass eine entsprechende Zulassung hierfür vorliegt, interessiert auf gut deutsch "keine Sau". Gesundheitsämter als direkte Aufsichtsbehörde haben Besseres zu tun und die Strafverfolgungsbehörden stellen etwaige Verfahren schnell wieder wegen Geringfügigkeit oder mangelndem öffentlichen Interesse ein. Erst, wenn jemand ernsthaft zu Schaden kommt, wird dies strafrechtlich verfolgt (siehe das aktuelle Beispiel aus Brüggen). 

Frauenberuf
Der Beruf des Physiotherapeuten ist immer noch ein  "Frauenberuf" (wie z.B. GrundschullehrerInnen oder ErzieherInnen) mit schätzungsweise 75% Frauenanteil und 25% Männern, der noch mit einem mittleren Schulabschluss erlernt werden kann (bei den Masseuren reicht ein Hauptschulabschluss). Das entspricht nicht gerade dem Gleichstellungsgrundsatz und liegt auch nicht an mangelndem Interesse von männlichen Bewerbern, sondern an den (inoffiziell) praktizierten Aufnahmequoten, die an den Schulen stattfinden. Die meisten BewerberInnen haben auch mittlerweile Abitur. Männliche Physiotherapeuten machen sich später eher selbstständig, während die meisten Angestellten eher weiblich sind und im Durchschnitt ca. 5 Jahre arbeiten, bevor Sie aus dem Arbeitsmarkt wegen Familiengründung für unbestimmte Zeit verschwinden. Dass Frauenberufe unterdurchschnittlich bezahlt werden, ist ebenso eine bekannte Tatsache. 

Geringes Interesse bei Politikern
Physiotherapeuten haben ein dickes Problem: trotz des unermüdlichen Engagements der Berufsverbände, erreicht das irgendwie nicht die Politik. Das liegt aber nicht etwa an den Berufsverbänden, sondern eher an der Taubheit der Politiker, sich mit den relevanten Themen der Physiotherapie auseinanderzusetzen. Die Problematik der Branche liegt in Berlin auf Platz 250 oder tiefer in der Themenrangordnung. Laut Dr. Kühne sind von den über 300 Bundestagsabgeordneten der CDU gerade mal 20 für das Thema Gesundheit zuständig und nur einer (er selbst) bringt hier diesbezügliche Themen "nach vorne". Das Thema Gesundheit und insbesondere die Belange der Heilmittelerbringer läuft bei den meisten Abgeordneten unter "ferner liefen". Doch wie erreicht man die Politik und die Politiker - dass sich endlich etwas in einem positiven Sinne verändert? Ich lasse die Frage im Raum stehen. Meistens sind es die Politiker, die aufgrund einer Verletzung / Unfalls Physiotherapie in Anspruch genommen haben oder deren behindertes Kind aufgrund der physiotherapeutischen Behandlungen Fortschritte macht, die sich später in der Sache engagieren. Frau Pantel hat in der Diskussionsrunde den anwesenden Verantwortlichen der Berufsverbände ins Buch geschrieben, dass man mehr die Basis (den Bürger, Verbraucher, Patienten) erreichen muss, damit die Politik sich rührt. Ein Wink mit dem politischen Zaunpfahl? Politiker und Interessenverbänden haben schliesslich unterschiedliche Wahrnehmungen und Sichtweisen.

Hohe Weiterbildungskosten ohne angemessenen finanziellen Ausgleich
Ein weiterer finanzieller Hasenfuss für PhysiotherapeutInnen sind die Fortbildungen, die man nach der 3-jährigen Ausbildung erbringen muss, um bestimmte, höherdotierte Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen abrechnen zu können. Darunter fallen die sogenannten "Zertifikatspositionen" wie Manuelle Therapie, PNF, Bobath oder Manuelle Lymphdrainage. Jede dieser Zusatzqualifikationen kostet mehrere tausend Euro! Wenn man die Kosten gegenrechnet für das, was man hinterher dafür mehr bekommt, dauert es Jahre - wenn nicht Jahrzehnte, bis sich die Fortbildungskosten amortisiert haben! Das i-Tüpfelchen dieses Fortbildungsirrsinns ist, das alle Physiotherapeuten die o.g. Techniken in Ihrer Ausbildung weitestgehend erlernt haben und diese deshalb auch ohne weitere Qualifikationen bei Privatversicherten anwenden und abrechnen dürfen, ebenso als sektoraler Heilpraktiker in der Physiotherapie. Nur die gesetzlichen Krankenkassen verlangen diesen zusätzlichen Leistungsnachweis (und bezahlen ihn dann unterirdisch). 
Was sind die Auswirkungen dieser jahrelangen Missstände? Wir haben seit Längerem einen akuten flächendeckenden Fachkräftemangel in der Branche, so dass die Sicherstellung von medizinisch notwendigen Leistungen gegenüber den Versicherten in ernsthafter Gefahr ist. Im Zeitraum von 2005 bis 2013 haben die Schülerzahlen um 16 Prozent abgenommenZudem wird der Überlebenskampf der niedergelassenen Physiotherapeuten grösser, wenn man als Praxisinhaber weiter seine laufenden Kosten tragen muss, aber kein Personal hat, um kostendeckend geschweige denn gewinnbringend zu arbeiten.

Akademisierung in einer Parallelwelt
Neben der schulischen Ausbildung zum Physiotherapeuten hat sich in den letzten Jahren - entsprechend der Vorgaben der EU - eine Akademisierung entwickelt, durch die man einen  internationalen Universitätsabschluss  (Bachelor - B.Sc.  oder Master - M.Sc.) in der Physiotherapie erwerben kann. Das ist jedoch eine in das deutsche Gesundheitssystem nicht integrierte Parallelwelt. Die zuständigen staatlichen Organe ignorieren beharrlich diese Entwicklung und Physiotherapeuten müssen nach wie vor Ihre Prüfung vor einem (staatlichen) Prüfungsausschuss ablegen, um die Anerkennungsurkunde und Berufszulassung zu erhalten und erhalten Ihre Zulassung eben nicht aufgrund Ihres Universitätsabschlusses. Der ist quasi freiwillig "on top". Hier tut sich nun eine gewaltige Schere auf. Immer mehr Physiotherapeuten wollen sich akademisieren, aber das Gesundheitssystem integriert diese Bestrebungen nicht. Und verdient ein Physiotherapeut mit einem B.Sc. etwa mehr? Nein! Wie denn auch, wenn das System hinterherhinkt und nicht mehr Geld locker macht!! Warum dann noch studieren? Auch der über das Examen hinaus zertifizierte Physiotherapeut, der sich jahrelang fortgebildet hat, bekommt deshalb nicht unbedingt mehr Gehalt. In der freien Wirtschaft ein Unding, dass hochqualifizierte Fachkräfte genauso oder unerheblich mehr verdienen sollen, wie einfache. Das ist eine Spirale in den Keller - wenn nicht in den Abgrund - und die Branche wird sich deshalb noch umschauen, wenn nicht bald - heute besser denn morgen - etwas geschieht. 

Offenes Thema "Verkammerung"
Eine Verkammerung hätte viele Vorteile und käme einer Aufwertung der Heilmittelberufe gleich (Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie), die sich alle akademisieren (s.o.). Doch das Thema liegt in der Länderhoheit und es gibt es ganz unterschiedliche Meinungen in der Sache. In Schleswig-Holstein und Rheinland Pfalz gibt es bereits Bemühungen, eine Berufskammer einzurichten. Mit einer Verkammerung würden auf der anderen Seite die Berufsverbände erheblich an Einfluss und Bedeutung verlieren. Diese halten sich also eher zurück. Ein Verband, der VDB, spricht sich mit teilweise an den Haaren herbeigezogenen und nicht nachvollziehbaren Argumenten offen dagegen aus; der neu gegründete Dachverband in der Physiotherapie, der SHV, äussert sich auf seiner Homepage erst gar nicht dazu, weil man sich darüber intern nicht einig ist(Der VDB gehört diesem Spitzenverband erst gar nicht an - auch das hatte seine Gründe). Aber wurde die Basis, die Mitglieder der Berufsverbände, in dieser Sache gefragt? Wo ist die Legitimation für diese ablehnende Haltung der meisten Berufsverbände oder stehen dahinter etwa Eigeninteressen?

weitere Quellen / Infos:
https://www.physio-deutschland.de/fileadmin/data/bund/Dateien_oeffentlich/Beruf_und_Bildung/Zahlen__DatenFalten/Zahlen_Fakten_Perspektiven.pdf
http://www.vdb-physiotherapieverband.de/wp-content/uploads/2009/05/VDB-fordert-Ausbildungsreform.pdf

*Die Grundlohnsummenbindung wurde aufgrund des HHVG ab 1.4.2017-2019 ausser Kraft gesetzt.



Impressum
ergänzt am 19.2.2017

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